Entrada etiquetada ‘Strände’

Eine Lösung für Caló des Moro wird dringend gesucht

Mehr und mehr Urlauber, die nach Mallorca kommen, wollen nicht mehr einfach nur die Ferien in ihrer Hotelanlage verbringen. Gerade junge Touristen möchten das echte Leben der Insel entdecken, sie suchen nach Geheimtipps und buchen sich Ferienwohnungen in den ursprünglichen Vierteln Palmas. Onlineplattformen wie das Fotonetzwerk Insta-gram und die Ferienvermietungsplattform Airbnb liefern dazu die passende Unterstützung.

Wozu Empfehlungen bei Insta-gram führen können, lässt sich gut am Beispiel der Caló des Moro beobachten. Mehrere Tausend Fotos der Bucht stehen auf der Plattform online. Sie zeigen das türkisfarbene Wasser der idyllischen Bucht nahe Santanyí. Was die Aufnahmen allerdings nicht verdeutlichen, ist die Zahl der Besucher, die mittlerweile an die Bucht strömt. Auch ist nicht zu sehen, dass es keinen Sand mehr dort gibt und die Badegäste es sich auf den Felsen „bequem” machen müssen.

Badevergnügen im Paradies sieht wahrlich anders aus. Die Bucht hat sich vom Geheimtipp zum Besuchermagnet entwickelt. Auf der einen Seite kann man die Besucher verstehen, die eines der schönsten Fleckchen der Insel entdecken wollen. Auf der anderen Seite kann man angesichts der herausgeputzten Instagram-Pilger, die sich in der Sommerhitze den Weg zur Bucht hinabschieben, nur für einen Schnappschuss, den bereits Tausende vor ihnen schon gemacht haben, nur den Kopf schütteln.

Die Caló des Moro ist ein Beispiel, wie Mallorca sich auf die veränderten Bedingungen des Massentourismus einstellen muss. Fraglich ist bisher nur wie. Denn allein das Wort Zugangsbeschränkung löst bei vielen Urlaubern und Politikern schon Allergien aus. Doch über kurz oder lang wird die Zahl der Besucher in solchen begrenzten und sensiblen Naturräumen reguliert werden müssen. Ansonsten kommt es so weit wie in Thailand, wo der bekannte Strand aus dem Film „The Beach” gänzlich für Badegäste dicht gemacht wurde. Solch eine Lösung ist für Mallorcas Strände wahrlich nicht wünschenswert.

Autor: Claudia Schittelkopp

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08 2019

Alle reden von Entschleunigung. Auf Mallorca gab’s das immer

Wer kennt das nicht… Man tritt seinen wohlverdienten Mallorca-Urlaub an, und schon beim Warten am Eincheck-Schalter am Flughafen durchzuckt einen ob der langen Schlange ein gewisses Unbehagen. Und wenn dann nach der Ankunft am Traumziel der Koffer erst nach halbstündigem Warten kommt, ist man schon genervter.

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08 2018

Die Insel wird immer ein Sonnenziel bleiben

Türkisfarbenes Wasser, weiße Strände, Paella bei Sonnenuntergang und dazu das melancholische Lied eines „Guitarreros“ – für die meisten Mallorca-Touristen sind und bleiben solche Szenarien Inbegriff des Urlaubs. „Sol y Playa“ stehen noch immer hoch im Kurs, das wird sich auch wegen der ständigen Wetterkapriolen in Mitteleuropa nicht ändern lassen. Dass die Behörden auf der Insel seit nunmehr drei Jahren versuchen, den unkontrollierten Zustrom an Urlaubern im Sommer zu bändigen, ist zumindest nachvollziehbar. Sie sollten dabei aber die Sehnsucht der Menschen im Norden nach der Leichtigkeit des Sommers am Mittelmeer nicht unterschätzen. Die große Mehrheit zieht das Handtuch im heißen Sand der Herbstwanderung durch den Steineichenwald vor. Den Beitrag vollständig lesen →

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07 2018

Trotz der Giftquallen: Panik ist unangebracht

Nun haben sie also Mallorca erreicht, die gefährlichen Portugiesischen Galeeren. Die wie Aliens aussehenden Nesselwesen, die – wenn man ihre meterlangen Tentakel berührt – höllische Schmerzen verursachen können. Man hätte damit rechnen müssen, denn in den vergangenen Monaten waren einige dieser gar nicht possierlichen Tiere bereits an Küstenabschnitten auf Ibiza und an Formenteras Stränden entdeckt worden. Am Montag fand dann ein Bewohner von Palmas Stadtteil El Molinar glibberige Tentakelreste, es folgten lebende und vollständig erhaltene Exemplare erst bei Puig de Ros und später wieder in El Molinar. Den Beitrag vollständig lesen →

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05 2018

Warum Mallorca seine „Chiringuitos“ braucht

Ihre Strandbuden sind den Spaniern heilig, auch wenn man als Deutscher nicht immer versteht, warum eigentlich. Dominieren doch in den meisten „Chiringuitos“ zusammengewürfelte Plastikmöbel, abgewetzte Bretterböden und eine fragwürdige Lampion-Dekoration. Das Essen ist in vielen der Beach-Lokale wirklich gut und hausgemacht, in genauso vielen aber eher mittelmäßig und aus dem Tiefkühler, von teilweise zu hohen Preisen ganz abgesehen. Und dennoch, wer einmal einen Nachmittag in einem dieser „Verschläge“ verbracht hat, kann sich ihrem Charme nur noch schwer entziehen, spätestens nach dem zweiten Glas „Tinto de Verano“. Den Beitrag vollständig lesen →

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22

06 2017

Die Strände sind Mallorcas Aushängeschild … sich nicht um sie zu kümmern, ist fahrlässig

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen, die Hotels füllen sich und mit ihnen die Strände. Einige Playas aber geben ein trauriges Bild ab – sie werden nicht pünktlich zur Saison „fertig“. Das Seegras gammelt vor sich hin, hier und da liegt Müll, von Sonnenliegen und Schirmen fehlt – wie an der Playa de Muro – jede Spur. Das ist umso verwunderlicher, als dass der Sommer eigentlich jedes Jahr zur gleichen Zeit kommt.

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06 2017

Ein sauberes Meer ist die beste Werbung

Die  Qualität derStrände ist das Pfund, mit dem Mallorca wuchert. Machen wir uns nichts vor, auch Partytouristen, Wanderurlauber und Radfahrer wollen sich auf der Insel ab und zu mal in die Fluten stürzen, von den klassischen Sonne-und-Strand-Gästen ganz zu schweigen. Die Sauberkeit des Wassers vor den Küsten muss natürlich stimmen, wäre das Mittelmeer dreckig, wäre dies schädlich fürs Tourismusgeschäft. Den Beitrag vollständig lesen →

14

07 2016

Taten statt Worte: Zur Sinnhaftigkeit der Flaggen-Diskussion

Zwölf Blaue Flaggen haben die Balearen in diesem Jahr verloren. Zwölf Qualitätssiegel also. Drei davon sind den Stränden von Palma abgesprochen worden. Keine schöne Schlagzeile für die Hauptstadt einer Region, die ihr Haupteinkommen aus dem Tourismus zieht, der genau das sucht: schöne, saubere und sichere Strände. Den Beitrag vollständig lesen →

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05 2016

Traumstrand für Frühaufsteher: Es Trenc soll Naturpark werden

Der Plan, Es Trenc zum Naturpark zu erklären und den Zugang zu begrenzen, ist ein Vorhaben von enormer Tragweite. Denn letztlich geht es um die Frage, ob und in welchem Umfang Mallorcas natürliche Ressourcen von den Menschen genutzt werden dürfen. Aber darauf gibt die Regierung noch keine Antwort. Den Beitrag vollständig lesen →

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03 2016

Visionen müssen erlaubt sein

Wem ist das schon einmal aufgefallen? Alle Sitzgelegenheiten in der niedrigen Mauer sind landeinwärts ausgerichtet. So, als ob die Besucher alle nur partout zur Kathedrale blicken wollen. Jemand, der hingegen sitzend die Weite des Horizonts genießen möchte? No way!

Überhaupt ist das Mäuerchen auf dem autobahnartigen Abschnitt, der den Parc de la Mar im Winkel der Alten Mole vom Hafen und dem Meer abtrennt, ein schauerliches Machwerk: Die Aussparungen, die offensichtlich einmal als Blumenbeete dienen sollten, gähnen leer; eine Unterführung, mit der man vom Park aus auf die Seeseite gelangen könnte, ist seit Jahren verrammelt; der Radweg am Wasser neben-an hat gefährliche Winkel, zusätzlich muss man aufpassen, mit dem Lenker nicht am Metallgeländer hängen zu bleiben. Fazit: Eine komplette Fehlplanung. Den Beitrag vollständig lesen →

03

09 2015