Entrada etiquetada ‘Hotels’

Ein bisschen mehr Klasse darf schon sein

Selten sind die Gegensätze an der Playa de Palma stärker ins Auge gefallen als derzeit. Hier modernisierte Hotels im Luxusbereich, dort heruntergekommene Absteigen für 30 Euro pro Nacht und Zimmer. Hier herausgeputzte Lokale mit schicken Cocktails auf dem Tresen, dort altbackene Biertränken mit meterlangen Strohhalmen im Glaskrug. Den Beitrag vollständig lesen →

11

08 2016

Gut, dass die Spanier mit Problemen flexibel umzugehen verstehen

Mallorca steht wieder einmal eine absolute Highlight-Saison ins Haus. Das ist wunderbar. Denn das bedeutet Arbeit und Einnahmen für die Insel und ihre Bevölkerung.

Die Ursachen des Booms: Alle anderen Sonnenziele am Mittelmeer – die ewigen Mitbewerber – fallen dieses Jahr weitgehend aus. Geopolitische Spannungen und religiöse Fanatismen zeigen den Wert Spaniens als sichere Feriendestination auf. Mallorca wird dadurch zum Zufluchtsort der europäischen Urlauberströme. Den Beitrag vollständig lesen →

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17

03 2016

Viele Probleme an der Playa de Palma sind hausgemacht

Der Tourismusmotor brummt. Die offiziellen Statistiken melden mehr Urlauber, mehr Übernachtungen, mehr Einnahmen, mehr Rendite. Jeder sieht: Die Strände sind voll, die Altstadt von Palma ebenso, und die Parkhäuser in Zentrum erst recht. Neben den deutschen und britischen Touristen, den Skandinaviern, Franzosen und Beneluxern, melden sich nach der Wirtschaftskrise nun auch die spanischen Urlauber vom Festland wieder auf Mallorca zurück. Geht doch also, läuft alles rund, könnte man denken. Den Beitrag vollständig lesen →

27

08 2015

Auch All-inclusive hat auf Mallorca seine Berechtigung

Der Schuldige für all die Probleme mit dem Tourismus ist ausgemacht. Und das schon seit Jahren: All-inclusive heißt der Gegner einer florierenden Fremdenverkehrsdestination, mit der ansonsten alles zum Besten steht.

Achtung: Die obigen Zeilen sind ironisch gemeint. Denn gerade im Tourismus-Geschäft ist selten alles schwarz oder weiß. Es gibt viele Schattierungen, und häufig sind die Sachverhalte so komplex, dass Simplifizierungen oftmals von Demagogie getränkt sind. Den Beitrag vollständig lesen →

20

08 2015

Es tut sich ja doch etwas

Am Tisch in der Sonne sitzt ein Ehepaar vorgerückten Alters. Er ergraut in Ehren, sie dezent gefärbt. Das Paar jenseits der 50 wirkt nicht wie Trunkenbolde in Partystimmung. Und dennoch hat es ein Hotel nur einen Bierseidelwurf von den Tränken der Ballermann-Meile entfernt ausgewählt. Ein gediegenes Haus allemal, erst recht nach erfolgter Renovierung in zweistelliger Millionenhöhe. „Unsere Gäste sind gerne ganz nah dran, wissen aber dennoch Ruhe und Gediegenheit zu schätzen“, sagt der Hoteldirektor. Den Beitrag vollständig lesen →

02

04 2015

Die Playa de Palma wird modernisiert. Zu sehen ist (noch) wenig

Abfeiern mit dem Ballermann-Partyvolk, bei reichlich Schlagermusik und noch mehr Bier. Danach den Rausch ausschlafen im ebenso stillen wie gediegenen Hotelzimmer der Fünf-Sterne-Kategorie. Das könnte klappen. So sehen es zumindest Unternehmer, die derzeit gut 100 Millionen Euro investieren, um an der Playa de Palma Luxushotels zu errichten, in zweiter Reihe, nicht weit weg von Bierkönig, Bier- und Schinkenstraße, Mega-Park. Wer feste feiert, will vielleicht auch feinst logieren, so er die Geldbörse entsprechend prall führt. Nicht jeder, der auf Jürgen Drews, Mickie Krause und Ikke Hüftgold steht, muss deshalb ein Billigheimer sein und in der Billigbutze nächtigen. Den Beitrag vollständig lesen →

02

12 2014

So richtig entschlossen rüttelt niemand am Tourismusmodell

Wer ehrlich ist, muss zugeben, dass die bisherigen Anstrengungen um die Belebung der Nebensaison auf Mallorca keinen Erfolg hatten. All die schönen Vorhaben, all die Sonntagsreden, all die Absichtserklärungen haben nichts gebracht. Auch in diesem Winter werden 90 Prozent aller Hotels geschlossen sein, die Zahl der Passagiere an Palmas Flughafen lag im vergangenen Winter unter der des Winters 1999, die Zahl der Saisonarbeiter steigt von Jahr zu Jahr. Kurzum: Das Gefälle zwischen Haupt- und Nebensaison ist so groß wie noch nie und eine Trendumkehr ist nicht in Sicht. Den Beitrag vollständig lesen →

30

10 2014

Zeit für Bed & Breakfast

Der Tourismus auf Mallorca und weltweit befindet sich in einem steten Wandel. Und der Gesetzgeber hinkt den neuen Entwicklungen hinterher – im besten Fall. Imschlimmsten Fall versucht er sie zu ignorieren oder gar zu blockieren. Schön ist das alles nicht.

Konkret geht es um folgendes Phänomen: Es gibt eine wachsende Zahl Reisender, die nicht im Hotel übernachten wollen. Aus vielerlei Gründen. Dieser Trend zeichnet sich immer deutlicher auf Mallorca ab: Es kommen jedes Jahr mehr Reisende – das besagen die Flughafenstatistiken – und doch sinkt die Auslastungen in den traditionellen Hotelbetrieben. Den Beitrag vollständig lesen →

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07

08 2014

Der Kongress tanzt noch lange nicht

Die Bauarbeiten am Kongresspalast in Palma gehen weiter. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Das Prestigeobjekt wird den Steuerzahler noch viele, viele Millionen kosten, und ein künftiger Betreiber ist auch nicht in Sicht.

Augen zu und durch. Das ist die Devise von Balearen-Regierung und Stadtverwaltung, und sie haben auch gar keine andere Wahl. 80 Millionen Euro sind schon verbaut, und ein Abriss – von der Partei Més allen Ernstes vorgeschlagen – würde eine weitere zweistellige Millionensumme verschlingen. Zum Weiterbau gibt es also keine Alternative. Den Beitrag vollständig lesen →

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17

07 2014

Magaluf & Co.: Auch der Staat muss investieren

An der Playa de Muro oder in Cala Millor, in Peguera oder Es Trenc: Hunderttausende von Urlaubern genießen den Sonnen-Sommer von Mallorca – und machen damit keine Schlagzeilen. Die waren in den vergangenen Tagen für Magaluf reserviert. Drogen, Alkohol-Exzesse, ein Sex-Video – wieder mal gerät ganz Mallorca in den Sog einer Party-Hochburg. Politik und Wirtschaft sorgen sich um das Image einer Insel, die es nicht schafft, die Auswüchse eines kleinen Tourismus-Segments in den Griff zu bekommen. Dabei sind es die Geister, die man selber rief, weil man allzu lange untätig blieb. Den Beitrag vollständig lesen →

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07 2014