Archivos en ‘Wirtschaft’.

Stadt kontra Straßencafés – ein seltsamer Kampf

Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, noch wird mit allen Beteiligten verhandelt. Aber es sieht doch ganz danach aus, als ob der Linkspakt im Rathaus Dutzende von Caféterrassen im Stadtgebiet reduzieren oder eliminieren würde. Das ist der zweite Schlag gegen die Gastro-Branche, nachdem die Verwaltung 2015 (vergeblich) versucht hatte, die Bars vom Borne zu fegen. Den Beitrag vollständig lesen →

08

02 2018

Wir gönnen uns wieder was

Die spanische Wirtschaft im Allgemeinen und die mallorquinische im Besonderen sind, trotz Katalonien-Krise, auf klarem Wachstumskurs . Über die vergangenen Festtage konnte man speziell in Palma gut beobachten, dass die Konsumenten wieder Vertrauen gefasst haben. Nicht nur die Geschäfte waren voll, in angesagten Restaurants war praktisch über Wochen kaum ein Platz zu bekommen, und zu Weihnachten und Silvester wurden wieder üppige Festmenüs zu ebenso üppigen Preisen angeboten.

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11

01 2018

Zufrieden ins neue Jahr

Wenn sich Geschäftsleute auf Mallorca über den Jahreswechsel unterhalten, hört man häufiger den Wunsch: „Auf dass 2018 so werde wie 2017!“. Wirtschaftlich gesehen hat die Insel ein gutes Jahr hinter sich. Mehr als drei Prozent Wachstum nach dieser schier nicht enden wollenden Wirtschaftskrise, das ist doch nicht schlecht. Den Beitrag vollständig lesen →

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28

12 2017

Der Holzbranche fehlt der Nachwuchs

Wer sich noch an die Proteste vor einigen Wochen in Palma gegen den Massentourismus erinnert, dem klingen vielleicht auch noch die Worte der Veranstalter in den Ohren: Die mallorquinische Wirtschaft müsse sich breiter aufstellen, um nicht derartig von der Reisebranche abzuhängen. Das Handwerk könnte dabei eine wichtige Rolle spielen. Den Beitrag vollständig lesen →

07

12 2017

Die wirtschaftliche Bedeutung des Kreuzfahrttourismus

Es ist erst ein paar Jahre her, dass man sich auf Mallorca riesig gefreut hat, wenn wieder einmal eine Rekordzahl an Kreuzfahrtschiffen gemeldet wurde. Kreuzfahrttouristen sind gute Touristen, war der Tenor, denn sie lassen ja überdurchschnittlich viel Geld liegen. Den Beitrag vollständig lesen →

16

11 2017

Die neuen Chancen für Mallorcas Landwirtschaft

Unkraut und Landwirtschaft vergehen nicht. Auf der Inselscholle regt sich neues Leben. Eine neue Generation von Landwirten drängt es aus der urbanen Arbeitswelt zurück zur Muttererde. Sie wollen pflügen, säen, dreschen, ernten. Lasst sie ackern! Wer Pflugscharen zieht, zieht keine Schwerter.

Aber im Ernst: Wie vor 40 Jahren in Sachen Wein machen sich nun wieder „junge Verrückte“ auf den Weg, um traditionelle Agrarprodukte durch neue Qualitätsansprüche in Sachen Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit zu veredeln. Nach den Winzern sprangen die Olivenbauern auf den Zug auf, riefen Qualitäts- und Herkunftssiegel ins Leben.

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19

10 2017

Wenn auf Mallorca die Quellen wieder sprudeln, versiegen die Investitionen

Ans Wasser denken die Lokalpolitiker auf Mallorca meist nur, wenn es gerade knapp wird. Es fehlt die Weitsicht. Im vergangenen Sommer war der Aufschrei groß: Die Insel trocknet aus! Was bei den Untersuchungen des Leitungssystems zutage trat, war eine löchrige Infrastruktur. Über jeden Rasensprenger auf dem Golfplatz regt man sich auf, nimmt andererseits aber hin, dass ein Viertel des kostbaren Trinkwassers einfach so im Untergrund versickert. Noch immer gibt es in Mehrfamilienhäusern in der Regel nur einen Wasserzähler. Welchen Anreiz hat ein Bewohner zum Wassersparen, wenn die fünfköpfige Nachbarsfamilie jeden Tag Wäsche wäscht und der Verbrauch auf alle umgelegt wird? Keinen.

Ende der 1960er Jahre entstanden die beiden Speicherseen in der Tramuntana, Ende der 90er wurden die Entsalzungsanlagen gebaut. Umstritten waren die Vorhaben, doch ohne sie säße die Insel schon lange auf dem Trockenen. Welches Großprojekt in der Folge der Dürre 2016 auf den Weg gebracht wird, bleibt abzuwarten. Unvergessen sind die Bilder vom Januar, als die Schleusen des Gorg Blau geöffnet werden mussten, um nach massiven Regenfällen Wasser abzulassen. Nur wenige Wochen zuvor war das kühle Nass noch so dringend benötigt worden. Doch Speichermöglichkeiten sind Mangelware, stattdessen wird eine Notverordnung erlassen.

Was nicht heißen soll, dass alle Versäumnisse der derzeitigen Regierung anzulasten sind. Seit Jahrzehnten wird zu wenig Geld ins Netz und auch in die Kläranlagen investiert. Man könnte vieles besser machen, doch der Fortschritt kommt nur tröpfchenweise voran. Es wird Zeit, dass mehr investiert wird – an Geld und innovativen Ideen für eine nachhaltige Wasserwirtschaft.

Die knapp neun Millionen Euro, welche die Balearen-Regierung aus den Einnahmen der Ecotasa für die Infrastruktur ausgibt, sind nicht mal als Investition zu bezeichnen. Der Betrag ist einfach zu gering. Er reicht doch gerade mal aus, um die gröbsten Löcher in den Leitungen zu stopfen.

Autorin: Claudia Schittelkopp

13

07 2017

Palma ist (nicht nur) bei Schiffstouristen einfach zu beliebt

„Zu viel des Guten” – in vielen Bereichen des Mallorca-Tourismus lässt sich mit diesen Worten die Ist-Situation beschreiben. Das betrifft auch die Urlauber, die mit Kreuzfahrtschiffen nach Palma kommen. Denn die reihen sich nicht an der Stadtmauer in eine Schlange ein und lassen sich nacheinander durchs Zentrum führen, sondern wollen alle gleichzeitig rein. Sie haben in der Regel ja nur einen Tag. Und die Altstadt ächzt. Den Beitrag vollständig lesen →

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29

06 2017

Warum Mallorca seine „Chiringuitos“ braucht

Ihre Strandbuden sind den Spaniern heilig, auch wenn man als Deutscher nicht immer versteht, warum eigentlich. Dominieren doch in den meisten „Chiringuitos“ zusammengewürfelte Plastikmöbel, abgewetzte Bretterböden und eine fragwürdige Lampion-Dekoration. Das Essen ist in vielen der Beach-Lokale wirklich gut und hausgemacht, in genauso vielen aber eher mittelmäßig und aus dem Tiefkühler, von teilweise zu hohen Preisen ganz abgesehen. Und dennoch, wer einmal einen Nachmittag in einem dieser „Verschläge“ verbracht hat, kann sich ihrem Charme nur noch schwer entziehen, spätestens nach dem zweiten Glas „Tinto de Verano“. Den Beitrag vollständig lesen →

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22

06 2017

… warum mehr E-Mobility trotzdem wünschenswert ist

Seien wir doch mal ehrlich! So richtig wohl fühlen wir uns bei dem Gedanken, im Urlaub ein Elektroauto zu mieten nicht, oder? Die Vorstellung, alle 150 Kilometer eine Ladesäule zu suchen, um den Nissan Leaf, den Renault Zoe oder den BMW i3 aufzuladen, macht die große Urlaubsfreiheit eher zu einer kleinen. Statt „On the Road again“ heißt es „an der Steckdose again“. Aber es ist wie so oft im Leben, Pioniere haben es nicht einfach. Dass sich die Zero-Emission-Fahrzeuge für die Urlaubsfahrt von München an die Ostsee oder von Frankfurt an die Costa Brava nicht oder nur für Freunde langer Ladepausen eignen, steht außer Frage. Aber Mallorca, diese Insel der kurzen Wege, könnte eine Vorreiterstellung einnehmen und selbst zur Pionierin der E-Mobility werden. Den Beitrag vollständig lesen →

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15

06 2017