Archivos en ‘Tourismus’.

Mehr Rechtssicherheit für Hauseigentümer

Hauskäufer, besonders die ausländischen, sind für Mallorcas Wirtschaft wichtig. Sehr wichtig. Umso mehr sollten sie geschützt werden, wenn ihr rechtmäßig erworbenes Eigentum bedroht wird. Wenn sich fremde Leute im Haus breitmachen, während man in Deutschland, England oder Schweden weilt, muss es Mittel und Wege geben, diese Herrschaften möglichst schnell wieder zum Verlassen des Hauses zu bewegen. Wohlgemerkt, in Fällen, in denen die Sachlage klar ist. In anderen Zusammenhängen gibt es durchaus gute Gründe, Menschen nicht sofort aus ihrem (einzigen) Haus herauszuschmeißen, weil sie etwa ihre Miete oder Hypothek nicht mehr bezahlen können, aber keine andere Unterkunft haben. Dass das spanische Gesetz in solchen Fällen einen gewissen Schutz bietet, ist gut und richtig. Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: ,

15

02 2018

Die Pleite-Geschichte um Air Berlin und Niki will nicht enden

Was ist das wichtigste Kapital eines Unternehmens? Wahrscheinlich die Kunden und Mitarbeiter. Beide Gruppen scheinen im Airline-Monopoly um den insolventen Mallorca-Flieger Niki jedoch die letzte Geige zu spielen. Möglicherweise eine Fehlkalkulation der Konzerne und der kaufmännisch wenig cleveren Formaljuristen in den hochbezahlten Insolvenz-Kanzleien. Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: , ,

04

01 2018

Die wirtschaftliche Bedeutung des Kreuzfahrttourismus

Es ist erst ein paar Jahre her, dass man sich auf Mallorca riesig gefreut hat, wenn wieder einmal eine Rekordzahl an Kreuzfahrtschiffen gemeldet wurde. Kreuzfahrttouristen sind gute Touristen, war der Tenor, denn sie lassen ja überdurchschnittlich viel Geld liegen. Den Beitrag vollständig lesen →

16

11 2017

Warum der „Bierkönig“-Mord noch so viele Menschen bewegt

Es ist eigentlich Schnee von gestern. Schon 20 Jahre sind vergangen, seit der „Bierkönig“-Mord für Schlagzeilen sorgte. Eine verdammt lange Zeit, in der viel passiert ist. Warum also sind die Geschehnisse von damals immer noch so ein bewegendes Thema für die Deutschen auf Mallorca? Das hat verschiedene Gründe. Entscheidend dürfte sein, dass das Verbrechen, das damals Mallorca erschütterte, bis heute nicht aufgeklärt ist. Das bedeutet, es darf munter weiterspekuliert werden. Bei Gesprächen am Tresen, am Strand oder auf der Golfrunde werden zwar nur Vermutungen geäußert. Dass an denen nichts dran ist, kann aber niemand sagen, weil es ja keiner besser weiß. Der oder die Täter – das kann jeder sein. Der mallorquinische Autoverleiher, der deutsche Makler oder vielleicht ein Profi-Killer aus einem fernen Land. Wer weiß, vielleicht saß einer der Täter gestern im Restaurant am Nebentisch?

Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: ,

09

11 2017

Die Saison 2017 ist zu Ende – Zeit für eine Bilanz

Für die Mehrzahl der Hotels auf Mallorca ist die Saison zu Ende. Eine Saison, die vermutlich das Prädikat „historisch“ erhalten wird, weil alle möglichen Rekorde gebrochen wurden – Besucher, Übernachtungen, Ausgaben, et cetera, et cetera. Die Saison 2017 wird aber auch in die Geschichte eingehen, weil sich erstmals manifestiert hat, dass Bestmarken für viele Inselbewohner kein Grund mehr sind zum Feiern. Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: , ,

02

11 2017

Wer Mallorca verändern will, braucht ein praktikables Konzept

Der Tag wird kommen, an dem die Invasoren einfach am Rand herunterfallen werden.“ Der erste Satz in Eliseo Bayos 1969 erschienenem Artikel „Mallorca, die überrannte Insel“ hat etwas Prophetisches. Mit dem Blick auf das Mallorca von damals scheinen die Ausführungen des Autors fast lächerlich. Betrachtet man den Zustand der Insel im Sommer 2017, klingen sie hingegen aktueller denn je. Nun muss man die Deutschen, Engländer, Schweden und wer sonst noch alles nach Mallorca kommt nicht unbedingt als Invasoren bezeichnen. Eines aber ist klar: Die Insel platzt vor allem im Sommer aus allen Nähten. Was sich seit zwei Jahren angekündigt hat, ist jetzt sicher: Die Kapazitätsgrenzen sind erreicht!

Den Beitrag vollständig lesen →

21

09 2017

Nachdenken oder fluchen?

Mit ihren Aktionen zur Europäischen Mobilitätswoche will die Stadt Palma zum Nachdenken anregen. Die einschneidendste Maßnahme ist ein weitreichendes Parkverbot am 22. September. Die blauen ORA-Zonen sind tabu, außer für Anwohner.

Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: , ,

14

09 2017

Da braut sich was zusammen

Sollte die Linksregierung die Urlaubersteuer auch deshalb verdoppelt haben, um Druck aus dem eigenen Kessel zu nehmen, so hat sie sich verrechnet. Linke Gruppen und Umweltverbände, also die ureigene Klientel der Koalition, sind mit „Ecotasa“ und weitgehenden Restriktionen in der Ferienvermietung nicht mehr ruhigzustellen. Sie rufen zur Demonstration auf – gegen Massentourismus und gegen eine Regierung, die die Tourismuskritik selbst erst hoffähig gemacht hat. Die Geister, die sie riefen …

Den Beitrag vollständig lesen →

07

09 2017

Ein Stück Tourismusgeschichte

Es gab eine Zeit, da nahmen deutsche Mallorca-Residenten selten die Mühe auf sich, Vergleichsportale aufzurufen. Wer einen Flug zwischen Deutschland und der Insel buchen wollte, ging gleich auf www.airberlin.com. Air Berlin war die Mallorca-Airline. Aber das ist schon wieder Jahre her. Nach einem ewig langen Sinkflug konnte der Crash in Form des Insolvenz-Antrags allenfalls durch das Timing überraschen.

Den Beitrag vollständig lesen →

Schlagworte: ,

17

08 2017

Die Ferienvermietung bedarf sicherlich einer Regulierung – nur wie?

Nun also ist es da, das Verbot der Ferienvermietung in Mehrfamilienhäusern. Neu ist es nicht. Es wurde in Ermangelung von Kontrollen bisher nur nicht umgesetzt. Und so hat sich in den vergangenen Jahren ein florierender Markt entwickelt, der vor allem touristischen Zentren wie Palma oder Ibiza-Stadt ordentlich zugesetzt hat. Die Mieten sind gestiegen, der Wohnraum ist knapp geworden. Aber ist daran wirklich nur die Ferienvermietung schuld? Wohl eher nicht. Mallorca und die Nachbarinsel boomen nunmal. Und dank der wiedererstarkten Wirtschaft hat es in den vergangenen Jahren auch viele Arbeitskräfte auf den Archipel gezogen. Auch sie sind auf einen Mietmarkt gedrängt, den es eigentlich nie wirklich gab und der über Jahre vernachlässigt wurde. Der Spanier hat eben immer lieber gekauft als gemietet. Die Alleinschuld an der Situation trägt die Ferienvermietung sicherlich nicht. Den Beitrag vollständig lesen →

10

08 2017