Archivos en ‘Gesellschaft’.

So manches historische Landgut steht vor dem Besitzerwechsel

Die Tragik klingt in jedem Gespräch an. Auf der einen Seite werden die Eigentümer historischer Landgüter nicht müde, die Vorzüge ihrer Anwesen zu loben. Die Liebe zum Herrenhaus und zum Land drumherum, meist seit vielen Generationen in Familienbesitz, manifestiert sich in unzähligen Anekdoten. Den Beitrag vollständig lesen →

19

04 2018

Erste Demo gegen Kreuzfahrtschiffe

Ostern war so etwas wie der offizielle Startschuss in die touristische Saison. Sie wird wirtschaftlich erfolgreich sein – und von Protesten begleitet. Einen Vorgeschmack bekommen wir schon an diesem Sonntag, wenn Umweltgruppen das größte Kreuzfahrtschiff der Welt mit einer Protestaktion begrüßen wollen. Fortsetzung folgt garantiert; es ist hoffähig geworden, gegen den Wirtschaftsmotor Nummer eins, den Tourismus, zu demonstrieren. Den Beitrag vollständig lesen →

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05

04 2018

Katalonien: Mit „weiter so” ist nichts zu erreichen

Die Bewegung für ein unabhängiges Katalonien – oder gar Mallorca – agierte auf der Insel lange Zeit unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Jetzt vereinen die Puigdemont-Fanclubs auf ihren Demos in Palma schon mal Hunderte, wenn nicht gar Tausende. Und der Besuch des Staatsoberhaupts wird wegen möglicher Ausschreitungen zu einem Risikoakt. Den Beitrag vollständig lesen →

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29

03 2018

Wer Nachhaltigkeit will, muss auch Radfahrer mögen

Seien wir ehrlich: (Fast) jede(r) hat sich schon mal über eine Gruppe Radfahrer aufgeregt, die entweder in Dreier- oder Viererreihen die Ortsdurchfahrt versperrt, in der Tramuntana bei Auf- oder Abfahrt die Mittellinie der Straße kreuzen oder – wenn man die Perspektive wechselt – auf dem Zebrastreifen einfach durchrauschen, auch wenn man schon halb auf der Straße steht. Den Beitrag vollständig lesen →

22

03 2018

Die Notwehr-Debatte lenkt vom eigentlichen Problem ab

An den Stammtischen – oder den spanischen Äquivalenten – war das Thema schnell durch:Es wäre doch höchst ungerecht, wenn der Senior, der in Porreres einen gewalttätigen Einbrecher und Räuber erschossen hat, sich vor Gericht verantworten müsste. So haben es die befragten Einwohner von Porreres den Reporter in die Blöcke diktiert. Den Beitrag vollständig lesen →

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01

03 2018

Das geplante Gesetz gegen den Klimawandel

Die Balearen-Regierung macht Dampf im Kampf gegen den Klimawandel. Sie hat die Eckpunkte eines künftigen Gesetzes skizziert, mit dessen Hilfe die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ganz erheblich reduziert werden soll.

Wir alle wollen ein sauberes und gesundes Mallorca. Natürlich stimmt die Richtung, die die Regionalregierung eingeschlagen hat. Die ökologische Ausrichtung ist im Kampf der touristischen Destinationen auch aus ökonomischen Gründen geboten. Den Beitrag vollständig lesen →

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22

02 2018

Mehr Rechtssicherheit für Hauseigentümer

Hauskäufer, besonders die ausländischen, sind für Mallorcas Wirtschaft wichtig. Sehr wichtig. Umso mehr sollten sie geschützt werden, wenn ihr rechtmäßig erworbenes Eigentum bedroht wird. Wenn sich fremde Leute im Haus breitmachen, während man in Deutschland, England oder Schweden weilt, muss es Mittel und Wege geben, diese Herrschaften möglichst schnell wieder zum Verlassen des Hauses zu bewegen. Wohlgemerkt, in Fällen, in denen die Sachlage klar ist. In anderen Zusammenhängen gibt es durchaus gute Gründe, Menschen nicht sofort aus ihrem (einzigen) Haus herauszuschmeißen, weil sie etwa ihre Miete oder Hypothek nicht mehr bezahlen können, aber keine andere Unterkunft haben. Dass das spanische Gesetz in solchen Fällen einen gewissen Schutz bietet, ist gut und richtig. Den Beitrag vollständig lesen →

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15

02 2018

Stadt kontra Straßencafés – ein seltsamer Kampf

Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen, noch wird mit allen Beteiligten verhandelt. Aber es sieht doch ganz danach aus, als ob der Linkspakt im Rathaus Dutzende von Caféterrassen im Stadtgebiet reduzieren oder eliminieren würde. Das ist der zweite Schlag gegen die Gastro-Branche, nachdem die Verwaltung 2015 (vergeblich) versucht hatte, die Bars vom Borne zu fegen. Den Beitrag vollständig lesen →

08

02 2018

Wie in Palma die schwierige Abkehr vom Auto gelingen kann

Die Stadt Palma setzt verstärkt auf den öffentlichen Nahverkehr, will ihren Bürgern das Radfahren schmackhaft machen – und im Gegenzug das Auto zurückdrängen. Das ist natürlich gut so. Aber der Teufel steckt wie üblich im Detail.

Zur Verbesserung des Verkehrssystems gehört die gerade beschlossene Anschaffung von 95 Erdgasbussen, die die ältesten der unerträglichen Klapperkisten auf Palmas Straßen ersetzen sollen. Auch andere Maßnahmen, etwa die Gratisfahrten für bis zu 14-Jährige, sind löblich.

Die linksgrüne Stadtregierung sollte aber nicht so tun, als ob Palma schon bereit wäre, auf das Auto zu verzichten. Genau das tut sie aber, wenn ihr Verkehrsdezernent neue Parkplätze im Zentrum ablehnt mit dem Argument, sie würden weiteren Verkehr generieren. So kann man argumentieren, wenn die Hausaufgaben erledigt sind und den Bürgern ein Netz von öffentlichen Verkehrsmitteln zur Verfügung steht, das dem Auto ebenbürtig oder überlegen ist. Davon ist Palma jedoch weit entfernt. Es existieren kaum Querverbindungen zwischen den Linien, die Frequenzen sind vor allem an Wochenenden völlig unzureichend, die Anbindung des Umlandes unattraktiv.

Wer weitere Parkplätze zwischen City und Hotspot Santa Catalina ablehnt – zumal privat finanziert – verkennt die Realitäten in der Stadt. Ähnliches gilt für die – im Prinzip begrüßenswerte – Beseitigung zweier Fahrspuren auf dem Paseo Marítimo. Der Versuch, die Einwohner und ihre Gäste zum Umsteigen zu zwingen, ist nicht zielführend. Die Abkehr vom Auto kann nur gelingen, wenn attraktive und – sagen wir ruhig – sexy Alternativen bereitstehen, die Teil des Lifestyles werden. Langsame Busse, die im Autostau stehen, gehören nicht dazu.

Das weiß auch Bürgermeister Noguera, der jetzt wieder das Thema Straßenbahn aufs Tapet bringt. Das ist, wenngleich die Finanzierung in den Sternen steht, völlig in Ordnung. Es muss endlich jemand den Mut haben, dieses Projekt anzustoßen – und in einer überparteilichen Anstrengung auch zu Ende zu bringen. Erst mit einem zeitgemäßen Verkehrssystem wird Palma in der Moderne ankommen.

Autor: Bernd Jogalla

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02 2018

Gerecht ist anders: Das Zonenmodell zur Ferienvermietung

Die private Ferienvermietung ist eine der heißesten Kartoffeln, die Balearen-Regierung, Inselrat und Stadt Palma in dieser Legislaturperiode anpacken konnten. Das Thema ist äußerst komplex. Hier wird in Eigentumsrechte eingegriffen, Landschafts- und Ressourcenschutz betrieben, die Zukunft des Inseltourismus vorgegeben, Wohnungs- und Wirtschaftspolitik gemacht. Alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, ist unmöglich.

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25

01 2018