Archiv für September, 2015

Der Weg ist das Ziel

Manchen Leuten wird schlecht, wenn sie die Haarnadelkurven durchfahren müssen, andere haben Höhenangst, wieder andere haben gar nicht die Zeit, sich über die Serpentinen dahinzuquälen. Sie bevorzugen den finsteren Tunnel, dessen Maut für eine einfache Fahrt fünf Euro beträgt. Die Rede ist von der Landstraße Palma-Sóller, beziehungsweise ihrem Abschnitt durch oder über die Berge zwischen Bunyola und dem Orangental. Den Beitrag vollständig lesen →

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09 2015

Weltfremde Maßnahmen für die Playa de Palma

Harte Wortgefechte, aber dann weitgehend Einigkeit bei den Abstimmungen. Auf diesen Nenner lässt sich die außerordentliche Stadtratssitzung bringen, die zu Wochenbeginn im Rathaus von Palma auf Antrag der konservativen Partido Popular stattfand. Das Ziel: Maßnahmen auf den Weg zu bringen, um wieder mehr Ordnung an der Playa de Palma zu schaffen im Kampf gegen Kleinkriminelle (Hütchenspieler, Klauhuren, Taschendiebe, Ramschhändler) sowie gegen die Alkoholexzesse der Urlauber. Den Beitrag vollständig lesen →

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09 2015

Die Flüchtlingskrise und das Ansehen Deutschlands

Kein Abend ohne Miguel Ángel García Rodríguez. Der Berlin-Korrespondent des staatlichen Fernsehens ist seit Tagen unverzichtbar für die Hauptnachrichtensendung im ersten spanischen Programm. Er erklärt das deutsche Management der Flüchtlingskatastrophe, kommentiert die Bilder aus Hauptbahnhöfen und Übergangsheimen. Berichtet darüber, dass Deutschland in diesem Jahr 800.000 Flüchtlinge erwartet, dass die Regierung sechs Milliarden Euro bereitstellt, dass Merkel gesagt hat, „Wir schaffen das!“. García ist ein erfahrener Kollege mit der gebotenen Distanz zum Sujet, und doch hören wir eine gewisse Bewunderung heraus. Den Beitrag vollständig lesen →

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09 2015

Visionen müssen erlaubt sein

Wem ist das schon einmal aufgefallen? Alle Sitzgelegenheiten in der niedrigen Mauer sind landeinwärts ausgerichtet. So, als ob die Besucher alle nur partout zur Kathedrale blicken wollen. Jemand, der hingegen sitzend die Weite des Horizonts genießen möchte? No way!

Überhaupt ist das Mäuerchen auf dem autobahnartigen Abschnitt, der den Parc de la Mar im Winkel der Alten Mole vom Hafen und dem Meer abtrennt, ein schauerliches Machwerk: Die Aussparungen, die offensichtlich einmal als Blumenbeete dienen sollten, gähnen leer; eine Unterführung, mit der man vom Park aus auf die Seeseite gelangen könnte, ist seit Jahren verrammelt; der Radweg am Wasser neben-an hat gefährliche Winkel, zusätzlich muss man aufpassen, mit dem Lenker nicht am Metallgeländer hängen zu bleiben. Fazit: Eine komplette Fehlplanung. Den Beitrag vollständig lesen →

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09 2015